Category Archives: Aktuelles

Aktuelles

Mitgliederversammlung am 8.11.2016

Hiermit möchte ich Sie gerne zur Mitgliederversammlung am

8.11.2016

19:oo Uhr

in das

Hotel Thomsen, Bremer Straße 186, Delmenhorst

einladen.

Im Anschluß an die Versammlung wird Frau Dr. Annett Reckert als Leiterin des „Haus Coburg“ über ihre Arbeit  für die Städtischen Galerie berichten.

Freunde und Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen.

Aktuelles

Besichtigung des Bremer Fallturms am 7.9.2016

Treffen: 13:15Uhr.Haupteingang. Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM),

Am Fallturm, 28359 Bremen.

Parkplätze (gebührenpflichtig): Am Hochschulring. In den Seitenstraßen sind die Parkplätze gebührenfrei.

Da die Besucherzahl begrenzt ist möchte ich um eine Anmeldung- am liebsten per E- Mail- bitten. (Uni.del@t-online.de) (oder Telefon: 04221 – 52747)

Seit 25 Jahren gibt es den Bremer Fallturm, in dem Forscher aus der ganzen Welt bei mehr als 7000 Experimenten Versuche der reinen Schwerelosigkeit auf der Erde ausführen konnten.

Bei dieser Führung bieten wir Ihnen die Gelegenheit, das Forschungslabor der Bremer Universität zu besichtigen und Informationen über das grundlegende Prinzip der Schwerelosigkeit sowie

über die Funktionsweise des Fallturms zu erhalten. Eine Besichtigung der Fallturmspitze ist leider nicht möglich.

Aktuelles

Vortrag am 11.4.2016

Professor Friedrich Krotz spricht zu dem Thema:

„Der Journalismus im Wandel der Medien und seine Bedeutung in unserem Alltag“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Es wird heute zunehmend ein Vertrauensverlust gegenüber den Medien und den Journalisten beklagt. Die Ursachen dafür sind für Professor Krotz vielschichtig, denn nicht nur die Medien, sondern unter anderem auch die Vorstellung einer gemeinsamen demokratischen Gesellschaft hat an Zutrauen verloren. Die Öffentlichkeit hat sich, ebenso wie die Berichterstattung, immer weiter auseinanderdifferenziert und ihren früheren inneren Zusammenhang verloren.

Dazu kommen dann Probleme in der Art, wie Journalismus und Medien arbeiten, unter anderem bedingt durch Zeit- und Konkurrenzdruck und auch durch ökonomische Interessen mit Orientierung an den Vorstellungen einer Zielgruppe. Gleichzeitig wird der Zugang zu Informationen- etwa in Krisengebieten – oft kontrolliert und Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt.

Diese bedenklichen Prozesse sowie der Wandel der Medien im Alltag, in der Kultur und in der Gesellschaft mit ihren Auswirkungen auf unsere Gefühlsbalancen, Weltwahrnehmung und unserem Weltbild sind Thema bei dem Vortrag von Professor Krotz. Dabei wird er auch über die Theorie- und Konzeptentwicklung seiner Forschungen berichten.

Als diplomierter Mathematiker und Soziologe lehrt und forscht Professor Krotz  jetzt in dem Bereich Kommunikations- und Medienforschung der Universität Bremen. Zuvor war er unter anderem an den Universitäten des Saarlandes, Hamburg, Berlin, Münster und Erfurt und zahlreichen europäischen Hochschulen sowie an süd- und nordamerikanischen Universitäten tätig. Zusätzlich ist er Mitglied in etlichen Gremien der Medienwissenschaften.

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Vortrag am 14.3. 2016

Professor Michael Haller spricht zu dem Thema:

„Verstehen wir, was in der Welt los ist? 

Wie die Medien in der Mediengesellschaft funktionieren“

Um 19:30 im Hanse- Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Widersprüche über Widersprüche: Noch nie haben die Menschen so viele Medien genutzt wie heute, um sich zu informieren. Und noch nie – jedenfalls seit Gründung der Bundesrepublik – haben so viele Menschen die Arbeit der Journalisten kritisiert, beschimpft und verwunschen.
Noch nie standen den Menschen so viele Informationskanäle zur Verfügung – und gleichwohl geht das Informationswissen über das, was in der Welt los ist, deutlich zurück.
Mit drei, vier Klicks findet man im Web und auf den Plattformen alle wichtigen Fakten. Dennoch steigt die Zahl derer, die lieber an die Weltverschwörung, an geheime Machtkartelle und dunkle Strippenzieher glauben.
Unsere Mediengesellschaft ist reich an Paradoxien. Vor allem aber steckt in ihr die Gefahr, dass sich immer mehr Menschen überfordert fühlen, dass sie misstrauisch werden und die komplizierten Vorgängen in der Politik, in der Wirtschaft und im sozialen Umfeld nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Dies ist die Stunde der Populisten und Stimmungsmacher.
Wie erklären sich diese Prozesse und was können wir tun, damit die Idee der Aufklärung im Mediengeschrei nicht untergeht?
Mit diesen Fragen setzt sich der Vortrag von Michael Haller auseinander. Er gehört zu den renommierten Medienwissenschaftlern in Deutschland. Sein Forschungsschwerpunkt gilt dem Medienwandel, der Rolle des Journalismus und dem Informationsverhalten der Menschen in der Mediengesellschaft.

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Vortrag am 8.2.2016

Professor Dr. Wilfried Müller spricht zu dem Thema:

„Die „Bologna-Reform“ an deutschen Hochschulen: Eine kontroverse Debatte“

um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Keine Hochschulreform der Nachkriegszeit hat in Deutschland eine so starke kontroverse Debatte wie die Einführung von Bachelor- und Masterprogrammen ausgelöst. Diese Reform wurde nach der 1999 in Bologna von 29 europäischen Wissenschaftsminister/innen  unterzeichneten Erklärung, die den Anstoß hierzu gegeben hat, benannt. Das oberste Ziel war die Schaffung eines europäischen Hochschulraums. Im Vortrag wird der Referent die Prinzipien dieser Reform beschreiben und die Resultate dieses Prozesses bewerten.

 

Zum Referenten

Der Referent war von 2002-2012 Rektor der Universität Bremen und in dieser Zeit von 2007 – 2011 Vize-Präsident der Hochschulrektorenkonferenz für Lehre und Studium („Der Stimme der deutschen Hochschulen“). Seit 2012 arbeitet er als freiberuflicher Hochschulberater für Hochschulen und Stiftungen.

 

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Mitgliederversammlung am 4.11.2015

Hiermit sind Sie herzlich eingeladen zur Mitgliederversammlung am

4.11.2015

19:00 Uhr

Hotel Thomsen, Bremer Straße 186

Im Anschluß an die Versammlung wird Frau Gerlach von der Stadt Delmenhorst über die aktuelle Flüchtingsproblematik vor Ort sprechen.

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Besichtigung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz am 25.11.2015

Bitte kommen Sie pünktlich zu 16:00 Uhr in das Foyer des DFKI Neubaus in der Robert-Hooke-Straße 1, Bremen.

https://www.dfki.de/robotik/de/kontakt/dfki-gmbh-robotics-innovation-center/hauptgeschaeftsstelle.html

Nach einer kurzen Einführung zum Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) und den Bremer Forschungsbereichen Cyber-Physical Systems (CPS) und Robotics Innovation Center (RIC), werden wir einen Rundgang durch die Labore des RIC anschließen.

Hier werden Sie neueste Systeme kennenlernen und einen Einblick in die Maritime Explorationshalle, die Weltraum-Explorationshalle und andere Integrationsräume erhalten.

Bitte um kurze Anmeldung beim 1.Vorsitzenden wegen der Anzahl der Teilnehmer.

Da die maximale Anzahl von Besuchern bereits erreicht ist, bitte ich von weiteren Anmeldungen abzusehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Vortrag am 7.12.2015

Wegen einer Verhinderung des Referenten wird Herr Professor Dr. Gerold Wefer (MARUM) zu dem Thema sprechen und es erweitern.

Dr. Thorsten Blickert spricht zu dem Thema:

„Geoengineering und Fracking – Potential und Risiko“

Um 19:30 Uhr im Hanse – Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Geoengineering und Fracking – Fluch oder Segen
Einige Themen werden in der Gesellschaft intensiv diskutiert mit z.T. völlig gegensätzlichen Standpunkten und praktisch ohne Basis für eine fruchtbare Diskussion und Auseinandersetzung. Neben z.B. Gentechnologien, CCS (Carbon Capture and Storage) gehören dazu auch Geoengineering und Fracking. Auch wenn beide Themen inhaltlich relativ weit auseinanderliegen, so verbindet sie die kritische Haltung verbunden mit Ängsten der Bevölkerung.

Unter Geoengineering (auch Climate Engineering) werden großräumige Eingriffe in das Erdsystem verstanden, um die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung aufzuhalten oder zumindest abzubremsen. Fracking (Hydraulic Fracturing) ist eine Methode zur Verbesserung der Durchlässigkeit von Gesteinen zur Erhöhung der Gas oder Erdölförderung.

Im Vortrag sollen wissenschaftlich fundierte Informationen über die beiden Themen gegeben werden. Erwartet wird eine anschließende lebhafte Diskussion.

 

Aktuelles

Vortrag am 13.4.2015

Professor Dr. Wolfgang Eichwede spricht zu dem Thema:

„Verabschiedet sich Russland von seiner europäischen Option? Die deutsch-russischen Beziehungen im Konflikt“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Was im Titel als Frage formuliert ist, wird zur Wirklichkeit: Putins Russland hat sich gegen das Europa entschieden, das nach dem 2. Weltkrieg den Nationalismus hinter sich gelassen hat. Gleichzeitig hat es das Jahr 2014 zum Gegenjahr zu 1989 gemacht: An die Stelle friedlicher Revolutionen und des friedlichen Zerbrechens eines Imperiums hat es Großmachtpolitik mit militärischen Mitteln gesetzt. In Putins Szenario wird der Krieg zu einer politischen Option. Was wir – von der deutsch-französischen Verständigung über Willy Brandt bis zu Michail Gorbatschow – aus der europäischen Geschichte verbannen wollten, ist zurückgekehrt: die Gewalt großer Staaten gegen kleinere Völker
.Wie können, wie müssen wir darauf antworten? Offensichtlich hat ein gutes Zureden keinen Erfolg, wie die immer wieder durch „den Kreml“ verletzten Zwischenabkommen dokumentieren. Welche Instrumente aber wir, eine Macht, die kein Partner sein will, zur Partnerschaft zu „zwingen“? Oder schärfer noch: ein Land, das wir uns als Freund wünschen, sich selbst aber darin gefällt, Feindbilder von uns zu schaffen, dennoch davon zu überzeugen, dass es auf einem verhängnisvoll falschen Weg ist?
Es ist „verrückt“: Vladimir Putin versteht, wie es scheint, nur die Sprache der Macht. Folglich müssen wir eine klare Sprache sprechen und uns bewusst sein, dass wir sehr, sehr kalten Zeiten mit heißen Kriegen (wie in der Ukraine) entgegen gehen. Gleichzeitig wissen wir, dass Russland mehr, viel mehr ist als sein augenblicklicher Präsident. Zu diesem „anderen Russland“ müssen wir alle Verbindungen wahren. Das können wir nur, wenn wir an universalen Werten, die auch russische sind, festhalten und uns jeder Politik der Gewalt entgegen stellen.

Aktuelles

Vortrag am 16.3.2015

Dr. Michael Schottmayer spricht zu dem Thema:

„Burnout – ein komplexes Geschehen mit Folgen für  Mensch und Gesundheit“

Um 19:30 Uhr im Hans-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

„Nur wer selbst brennt, kann ausbrennen“

Das Phänomen des Ausgebranntseins bei Mitarbeitern sozialer Einrichtungen wurde 1974 zum ersten Mal beschrieben. Es sind gerade die besonders Engagierten, die sich innerhalb kurzer Zeit von Idealisten zu deprimierten, erschöpften, misstrauischen und leicht reizbaren Zynikern verwandeln, die ihre Klientel zunehmend gleichgültig und abweisend behandeln. 1977 prägt Schmidtbauer in diesem Zusammenhang den Begriff der „hilflosen Helfer“, denen es als Folge ihrer eigenen unerfüllten Bedürftigkeit nicht gelingt, professionelle Distanz zu ihrem Klientel zu halten.

Da liegt es nahe, die Ursachen in der Person des einzelnen Betroffenen zu sehen. Wie aber lässt sich die heute von Krankenversicherungen und Arbeitgebern einhellig konstatierte signifikante Zunahme der Fallzahlen erklären? Sogar von „Volkskrankheit Burnout“ ist in der Presse zu lesen. Ursachen werden in erhöhtem Stress in der Arbeitswelt gesehen, in zunehmendem Leistungsdruck bei gleichzeitiger Unsicherheit der Arbeitsplätze. Sind die Betroffenen also in Wirklichkeit Opfer der Verhältnisse?

Die „Opfertheorie“ ist lange Zeit die vorherrschende Sichtweise in der Burnout-Literatur. Im Mittelpunkt stehen hier meist Verlaufsmodelle des Burnout-Prozesses, die nachzeichnen, wie besonders leistungsfähige Mitarbeiter zunächst unauffällig, dann aber immer unaufhaltsamer in den Strudel geraten, an dessen Ende nicht selten das dauerhafte Ausscheiden aus dem Arbeitsleben droht. Die Frage, ob die Ursachen in der Person oder in den Arbeitsbedingungen zu suchen sind, bleibt unbeantwortet.

Nach heutigem Kenntnisstand scheint es sich tatsächlich um ein sehr komplexes Interagieren verschiedenster Faktoren zu handeln. Heute wird auf gesellschaftlicher Ebene das selbstverständliche Streben nach hohen Standards kritisch hinterfragt. Auf institutioneller Ebene nimmt die Arbeitspsychologie etwa seit Beginn dieses Jahrhunderts Entwicklungen in der Arbeitswelt in den Blick, die mit Konzepten der „Subjektivierung von Arbeit“ oder dem „Arbeitskraftunternehmer“ den zunehmend auf Arbeitnehmern lastenden Druck beschreiben. Sogar von Unternehmen als Dealer der Droge Arbeit ist im Zusammenhang von Arbeitssuchtphänomenen die Rede. Auf der sozialen Ebene ist inzwischen bekannt, dass Burnout gefährdete Personen wegen ihrer hohen Leistungsansprüche, die oft mit Pedanterie einhergehen, nicht das beste Verhältnis zu ihren Kollegen haben und entsprechend wenig Unterstützung erfahren, wenn ihre Leistungsfähigkeit abnimmt. Und auf der individuellen Ebene schließlich gehen Kliniker inzwischen davon aus, dass Burnout keine eigenständige Diagnose darstellt. Diagnostiziert wird häufig eine Depression.

Als vorläufiges Fazit kann festgehalten werden, dass Burnout als äußerst komplexes Geschehen zu verstehen ist, bei dem ungünstige Konstellationen verschiedenster Faktoren eine ausgesprochen destruktive Dynamik entfalten können. Monokausale Erklärungsmodelle sind daher eine eher schwache Basis für wirksame Therapie- und Präventionsansätze.

Dr. Michael Schottmayer (Universität Bremen) ist Soziologe und  Psychologe. Er ist Supervisor und seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Transferstelle und Geschäftsführer des Studiengangs für Management und Organisationsentwicklung (ein berufsbegleitendes Studium für Führungskräfte an der Universität Bremen).

 

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