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Aktuelles

Besichtigung der Grafengruft in der Delmenhorster Stadtkirche am 20.6.2018

Beginn: 16:00 Uhr an der Stadtkirche

Viele Delmenhorster werden die Grafengruft als einzigartiges Zeugnis der Grafen- und Schlossgeschichte unserer Stadt wohl kennen. Frau Herta Hoffmann, Historikerin, konnte bei ihren Forschungen zu Gräfin Sybilla Elisabeth von Oldenburg und Delmenhorst kürzlich neue Erkenntnisse zu dieser vorindustriellen Ära gewinnen. Zusammen mit Frau Barbara Stolberg (amtliche Kirchenführerin) wird uns Frau Hoffmann über die Geschichte der Kirche, des Schlosses und der Stadt berichten.

In der Gruft stehen Särge der letzten Oldenburgisch-Delmenhorster Grafenfamilie, nämlich des Grafen Anton II.(1550–1619), seiner Ehefrau, der Gräfin Sibylla Elisabeth (1576–1630) sowie seiner Kinder, des Grafen Christian IX. (1612–1647) und der Gräfin Sibylla Maria (1608–1640). Graf Anton II. hat, nachdem ein erster Kirchbau 1538 in kriegerischer Auseinandersetzung zerstört worden war, von 1614 bis 1619 an dem heutigen Standort der Kirche ein neues Gotteshaus errichten lassen. Hier ließ er unter dem Altarraum eine Gruft bauen, die er für sich und seine Familie als Grablege vorsah. Dieser Raum ist im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verlegt worden und befindet sich heute wieder unter dem Chorraum der Kirche. An den Särgen lässt sich ablesen, wie das Leben der gräflichen Familie vom Christentum durchdrungen war. Außer mit den persönlichen und verschiedenen Familienwappen sind die Särge mit zahlreichen Bibelsprüchen versehen, so am Sarg der Sibylla Elisabeth der Psalm 73, 25–26 „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“

Für die Planung bitte ich um namentliche Anmeldung- am liebsten per E-Mail ( Uni.del@t-online.de) oder Telefon (04221-52747) bis zum 17.Juni 2018.

Aktuelles

Vortrag am 9.4.2018

Professor Dr.Heiner Fangerau spricht zu dem Thema:

„Altersgerechte Assistenzsysteme. Chancen und Probleme der Technisierung und Digitalisierung in der Medizin“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt

Der demografische Wandel und steigende Kosten im Gesundheitsbereich katalysieren seit einigen Jahren eine umfassende Technisierung der Medizin. Digitalisierung, mobile Daten und Teleanwendungen bieten in der Medizin ungeheure Potenziale für Diagnostik, Therapie, Prävention, Gesundheitsmanagement oder Pflege. Die Digitalisierung vereinfacht aber nicht nur Prozesse, sondern sie wirkt sich auch auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene modifizierend auf Menschenbilder, Mensch-Technik-Interkationen, menschliche Beziehungs- und Verantwortungsgefüge sowie die mit ihnen verbundenen moralischen Grundhaltungen aus. Der Vortrag geht dieser Spannung zwischen Chancen und Risiken auf den Grund und stellt Fragen nach der Möglichkeit der Integration dieser beiden Pole. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Vortrag dabei auf die Frage der Verantwortung von und für ältere Menschen und die Implikationen, die ein Verantwortungsdiskurs auf die Bewertung des Einsatzes von technischen Assistenzsystemen haben kann.

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Vortrag am 12.3.2018

Professor Dr. Hartmut Remmers spricht zu dem Thema:

„Pflegerische und medizinische Versorgung im ländlichen Raum durch digitale Assistenzsysteme“

Um 19:30Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die medizinische, pflegerische und soziale Versorgungsinfrastruktur sind im ländlichen Raum besonders deutlich zu spüren. Es ist dringlich geboten, Konzepte zu entwickeln und zu erproben, mit denen eine an den Bedürfnissen und Bedarfen vor allem der älteren Bevölkerung ausgerichtete tägliche Versorgung und Mobilität sichergestellt werden kann. Dieser Aufgabe stellt sich das Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0«, in dem auf digitalen Technologien basierende, generationsübergreifende und nachhaltige Lösungsansätze für den ländlichen Raum entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Den Ausgangspunkt zahlreicher Untersuchungen innerhalb des Projekts bildet die Fokussierung potenzieller NutzerInnen (z.B. Ältere, Pflegende). In unterschiedlichen Teilprojekten wird herausgearbeitet, welche Anforderungen aus Nutzersicht an die zu entwickelnden Lösungskonzepte bestehen (partizipatives Forschungsparadigma) und welche Chancen bzw. Herausforderungen daraus für den sozialen und technischen Entwicklungsprozess erwachsen. Einen hohen Stellenwert besitzt dabei die Bearbeitung und Bewertung ethischer Implikationen sowie datenschutzrechtlicher Anforderungen.

Modellregion ist die „Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland“. In Kooperation mit insgesamt 150 Partnern u.a. aus Medizin und Pflege, Behindertenhilfe, Lebensmittel- und Haushaltsgeräte-Branche, IT-Unternehmen, Mobilitätswirtschaft und Ehrenamt wird dieses Projekt maßgebend von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück getragen. Die Federführung liegt bei der »Gesundheitsregion EUREGIO e.V.«. Finanziert wird das für 5 Jahre geplante, auf ähnliche Regionen möglichst übertragbare Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

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Vortrag am 12.2.2018

Professor Dr.-Ing. Josef Decker spricht zu dem  Thema:

„Logistik4.0 – Digitale Geschäftsmodelle verändern Wirtschaft und Gesellschaft“

Um 19:30 Uhr im Hanse Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat endgültig die Forschungslabore verlassen und wird zunehmend zu einem täglichen Begleiter im privaten wie auch im beruflichen und öffentlichen Umfeld. Unter den Begriffen Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0, Gesellschaft 4.0 sowie Logistik 4.0 wird dabei auf den disruptiven Charakter der neuen Entwicklungen hingewiesen und dabei häufig auch von einer vierten industriellen Revolution gesprochen.

Der Vortrag greift die aktuellen Diskussionen auf und beleuchtet sie in Ihrer Bedeutung für die Logistikwirtschaft aber auch die Gesamtgesellschaft. Es werden die Treiber der Entwicklungen identifiziert und beispielhaft Geschäftsmodelle diskutiert, die mit den neuen technischen Möglichkeiten realisierbar sind und umgesetzt werden, die aber auch bedeutsame Veränderungen in den Zukunftserwartungen und Lebensentwürfen der Akteure sowie der Kunden aufzeigen. Aus diesem Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Optionen und gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen werden Handlungsoptionen für die konkrete Gestaltung von zukunftsfähigen Prozessen für Wirtschaft und Gesellschaft abgeleitet.

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Vortrag am 11.12.2017

Frau Professor Susanne Boll- Westermann spricht zu dem Thema:

„Interaktion von Mensch und Technik im Zeitalter der Automatisierung“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Automatisierung macht große Fortschritte in vielen Bereichen unseres Lebens.Das prominenteste Beispiel ist das autonome Fahren. Auch in weiteren Bereichen wie in der Produktion, aber auch im Alltag wird sie viele Dinge ändern.Doch was bedeutet das für die Einzelnen? Denn auch wenn die Hoffnungen in die technische Möglichkeiten groß sind wird der Mensch eine wichtige Rolle spielen.Dieser Vortrag setzt einen technologiepositiven Akzent und zeigt Potentiale und Wege in der Zusammenarbeit von  Mensch und Maschine auf. Beispiel aus Forschung und Entwicklung aus dem Bereich automatisierten Fahrens, Produktion aber auch der Pflege zeigen welche Chancen und öglichkeiten sich für Mensch und Maschine als Team abzeichnen.

Die Referentin lehrt und forscht als Professorin für Medieninformatik und Multimedia-Systeme an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburgund ist Mitglied  im Vorstand des Oldenburger Instituts für Informatik ( OFFIS).

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Vortrag am 24.4.2017

Dr. Rainer Ballnus spricht zu dem Thema:

„Digitale Kompetenz statt Wisch und Klick:

Wie Bildung in einer Welt des digitalen Wandels gelingen kann“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Gefahren der Medien werden oft beschworen. Was lässt sich der periodisch auftretenden Panik entgegensetzen? In diesem Vortrag sollen Antworten auf die regelmäßig auftauchenden Angstzustände aus den medialen Abgründen gegeben werden.

Richtig ist, wenn Kinder und Jugendliche sich in den Medienwelten verlieren, wenn sie gar zu Tätern oder zu Opfern werden, dann ist schnelle Intervention erforderlich. Aber das Ziel pädagogischen Handelns sind Bildung und Erziehung, und das sind langfristige Prozesse, wofür es kluge Konzepte braucht. Und genau an dieser Stelle geschieht zurzeit Wundersames im föderalen Deutschland: Bund und Länder rufen gemeinsam zum digitalen Wandel in der Bildung aus. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) arbeiten seit 2016 zusammen an einer Strategie der Bildung in der digitalen Welt.

Es gewinnt den Eindruck, die Digitalisierung ist als Schwerpunktthema für das Lehren und Lernen in allen Bildungsbereichen und über alle Stufen und Formen schulischer Bildung hinweg, als nationale Aufgabe in den Köpfen angekommen. Bildung in einer Welt des digitalen Wandels kann nur gelingen kann, wenn sie von allen Beteiligten systematisch und in gemeinschaftlicher Anstrengung vorangetrieben wird.

Was muss passieren, wenn die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen von beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe wirksam werden sollen? Der Vortrag soll anregen, zu diskutieren, wie die Digitalisierung im schulischen Bereich dem Primat des Pädagogischen folgen und in pädagogische Konzepte eingegliedert werden kann, damit Medien und Mediatisierung tatsächlich und grundlegend helfen können, bildungspolitische Leitlinien umzusetzen.

 

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Vortrag am 13.3.2017

Professor Lars Vollmer spricht zu dem Thema:

„Zurück an die Arbeit – Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Es wird viel zu wenig gearbeitet! Stattdessen verbringen Mitarbeiter und ihre Chefs in den

meisten Unternehmen mehr als die Hälfe ihrer Zeit mit Tätigkeiten, die zwar wie

Arbeit aussehen, aber keine Arbeit sind: Meetings, Jahresgesprächen,

Budgetverhandlungen, Reports, Genehmigungsprozeduren, PowerPoint-Präsentationen,

Unternehmensleitbildern, Organigrammen und so vielem mehr – durch die Digitalisierung unterstütztes

reines Business-Theater, das keine Wertschöpfung erzeugt, nicht dem Kunden dient und damit nur eines ist: Verschwendung!

Professor Lars Vollmer filetiert im Rahmen seines Vortrags, was in den Unternehmen falsch läuft und

warum. Er deckt auf, wie Unternehmen mit im Kern hundert Jahre alten Prinzipien und

Methoden arbeiten, obwohl sie in den Märkten des 21. Jahrhunderts operieren. Er zeigt, wie

wir alle wieder zurückfinden zu erfolgreicher, echter Arbeit, die Freude macht, Sinn ergibt

und sich nachhaltig für alle lohnt.

Ein provokanter und enorm hilfreicher Vortrag für alle, die nicht mehr so weitermachen wollen, wie

bisher.

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Vortrag am 13. 2.2017

Professor Frieder Nake spricht zu dem Thema:

„Algorithmische Kunst“

Um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die erste Ausstellung künstlerischer Computergrafik wurde am 5.2.1965 in Stuttgart eröffnet. Im gleichen Jahr gab es in New York und wieder in Stuttgart zwei weitere Ausstellungen. Im Jahr 1968 wurden in Zagreb und London gleichzeitig die ersten großen internationalen Ereignisse gefeiert. Heute gehört algorithmische Kunst wie selbstverständlich zu „Kunst in Europa von 1945 bis 1968“.Der Referent ist von Anfang bis heute am gesamten Geschehen beteiligt. Er wird die wichtigsten Stationen vorstellen und an ausgewählten Beispielen die revolutionäre Veränderung kennzeichnen, die mit dieser technisch geprägten, aufregenden ästhetischen Produktion einhergeht.

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Vortrag am 12.12.2016

Professor Karen Fromm spricht zu dem Thema: „Bilder machen Geschichte – und mit ihnen wird Politik gemacht.

Die Politik der Bilder im journalistischen Kontext“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Vermögen Bilder uns als Betrachtern die politische Tragweite einer Katastrophe zu
vermitteln? Helfen uns Bilder zu verstehen, was sich verändern muss?

Der Vortrag richtet den Fokus auf fotojournalistische Bilder, um an ihrem Beispiel die
komplexen und vielschichtigen Beziehungen der Fotografie zum Feld der Politik
sichtbar zu machen. Hierfür werden aktuelle und historische Bildproduktionen im
Feld des Fotojournalismus befragt, um zu zeigen, dass Fotografien politische
Ereignisse und Zusammenhänge nicht einfach nur dokumentieren, sondern auch die
Gestaltung unserer Wahrnehmung und unseres Denkens bestimmen.
Fotografische Repräsentationen sind verwoben in Prozesse von Ethik und Politik.
Diese Mechanismen lassen sich besonders deutlich in Fotografien ablesen, die von
Gewalt, Leiden und Opfern erzählen. Daher wird der Vortrag insbesondere darauf
eingehen, wie Opfer politischer und kriegerischer Auseinandersetzungen dargestellt
werden und wie sich diese Darstellung auf unsere ethische Sensibilität und etwaige
politische Formierungen auswirkt.
Die sogenannte ‚Macht der Bilder‘ wird in aktuellen Diskursen immer wieder
beschworen. Doch die ‚Macht der Bilder‘ ist begrenzt und im täglichen
Mediengeschäft werden die Bilder des Tages zuvor schnell von immer wieder neuen
Bildern eingeholt. Auch ist die sogenannte ‚Macht‘ keine, die den Bildern allein
zugeschrieben werden kann, denn jedes Bild ist eingebunden in eine Vielzahl
medialer und politischer Zusammenhänge. Noch die scheinbar authentischten
Fotografien erweisen sich als Teil von Bildpolitiken und Funktionsweisen von Macht.
Bilder spiegeln die Wirklichkeit nicht einfach wieder, sie erzeugen eine eigene
Realität. Bilder machen ganz sicher Geschichte, aber mit ihnen und den
Auswahlprozessen, in die sie eingebunden sind, wird auch Politik gemacht.

Aktuelles

Mitgliederversammlung am 8.11.2016

Hiermit möchte ich Sie gerne zur Mitgliederversammlung am

8.11.2016

19:oo Uhr

in das

Hotel Thomsen, Bremer Straße 186, Delmenhorst

einladen.

Im Anschluß an die Versammlung wird Frau Dr. Annett Reckert als Leiterin des „Haus Coburg“ über ihre Arbeit  für die Städtischen Galerie berichten.

Freunde und Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen.

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