Category Archives: Aktuelles

Aktuelles

Vortrag am 11.2.2019

PD Dr. Stefan Luft spricht zu dem Thema:

„Integrationspolitik – Wege und Irrwege“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Nach der Debatte um die Kontrolle der Zuwanderung geht es nun um die Frage, wie Integration gelingen kann. Was kann Deutschland als „Einwanderungsland“ von den Erfahrungen anderer Länder übernehmen? Was wirkt sich hemmend, was positiv auf die Eingliederung von Migranten aus? Ist Integration als Prozess zutreffend mit „aufeinander zugehen“ treffend beschrieben? Was müssen Aufnahmestaat und Gesellschaft bieten, was müssen Zuwanderer leisten? Gelingt Integration nicht, nimmt die Wahrscheinlichkeit von Konflikten zu, wie das in Nachbarländern wie Frankreich oder Belgien zu beobachten ist.  Die Steuerung und Migration und von Integration gehört zu den zentralen politischen Aufgaben der Zukunft.

Dr. Stefan Luft ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Migrations- und die Integrationspolitik. Er ist Autor zahlreicher Bücher zu diesen Themen.

 

Aktuelles

Vortrag am 10.12.2018

Dr. Christian Figge spricht zu dem Thema:

„Wie krank machen die neuen Medien?“

um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt

Der rote Saal im Kultur-Zentrum de Singel in Antwerpen. Samstagabend, 20:05 Uhr. Erwartet wird die Tanz-Aufführung The great tamer des Griechen Dimitris Papaioannou. Da klingelt ein Handy, noch eins. Erschreckte und zornige, aber auch ängstlich ertappte Mienen. Erleichterung: Der Ton kam über die Soundanalage, gefolgt von einer Ansage mit der Bitte, Mobiltelefone auszuschalten.

Szenenwechsel:

Autobahn A1, Ein riesiges Plakat: Lenken statt AppLenken. Ein weiteres, zeigt ein Handy: Tip tip tot!

Das Mobiltelefon, im deutschen Sprachraum auch Handy genannt, heute meist in der Gattung Smartphone anzutreffen, ist in unserem Leben allgegenwärtig und bedeutsam. Das Gerät in der Hand des anderen löst oft Ärger und Unmut aus. Es stört. Fast ebenso sehr, als wenn sich der Nachbar mal eben eine Zigarette anstecken oder seinen Dieselmotor starten würde. In dem wir zum Handyverzicht aufrufen oder smartphonefreie Zonen anstreben, steigt der Protest der Nutzer, deren Verhalten an die Abhängigkeit Süchtiger denken lässt. Und damit die Frage aufwirft: Macht das Handy seinen Benutzer krank? Gibt es über den Störfaktor hinaus echte Gefahren, die von den Geräten wie auch von anderen neuen Medien ausgehen? Wie definiert man eine solche Gefahr, wie misst man das Risiko und kann man ihm entgehen? Der Vortrag bietet eine Einführung ins Thema, einen Überblick über aktuelle Befunde und anschließende Möglichkeit zur Diskussion

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Mitgliederversammlung am 14.11. 2018

Hiermit möchte ich Sie gerne zur Mitgliederversammlung am

14.11.2018

19:00 Uhr

in das

Hotel Thomsen, Bremer Straße 186, Delmenhorst

einladen.

Im Anschluß an die Versammlung wird Frau Herta Hoffmann über denBücherschatz und die Bibel der Gräfin Sybilla Elisabeth

berichten.

Gäste sind herzlich willkommen.

Aktuelles

Podiumsdiskussion: „Nur alt oder auch krank?“ am 24.Oktober 2018 , 19:00Uhr, in der Markthalle Delmenhorst

Fehlende Pflegekräfte, überlastete Notfallambulanzen, Ärztemangel auf dem Lande, steigende Kosten,….

Dies sind nur einige der scheinbar ständig wachsenden Probleme im Gesundheitswesen. Deshalb sorgen sich schon jetzt nicht nur Senioren sondern auch Jüngere um die Betreuung im Alter. Sicher ist, dass es etliche Veränderungen geben wird – besonders auch im Pflegebereich. Aber wird es dadurch zwangsläufig schlechter? Bei den Lösungswegen werden ausländische Pflegekräfte ebenso eine Rolle spielen wie pflegende Roboter und künstliche Intelligenz. Die Angebote werden vielfältiger werden und es wird schwieriger, den Überblick zu behalten. Wir möchten mit dieser Diskussion Informationen zu der augenblicklichen Situation vor Ort sowie einen Ausblick auf die nächsten Jahre bieten. Gibt es etwas, dass man vor dem Eintritt in das Rentenalter beachten sollte und wie kann man sich das umsetzen?

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Impulsreferat über Zukunftsideen für die Pflege und im Anschluss daran diskutieren die Teilnehmer, was davon sinnvoll und machbar ist und wie es sich für unsere Stadt auswirken könnte.

Der Eintritt ist wie immer frei.Gäste sind herzlich willkommen.

Aktuelles

Besichtigung der Grafengruft in der Delmenhorster Stadtkirche am 20.6.2018

Beginn: 16:00 Uhr an der Stadtkirche

Viele Delmenhorster werden die Grafengruft als einzigartiges Zeugnis der Grafen- und Schlossgeschichte unserer Stadt wohl kennen. Frau Herta Hoffmann, Historikerin, konnte bei ihren Forschungen zu Gräfin Sybilla Elisabeth von Oldenburg und Delmenhorst kürzlich neue Erkenntnisse zu dieser vorindustriellen Ära gewinnen. Zusammen mit Frau Barbara Stolberg (amtliche Kirchenführerin) wird uns Frau Hoffmann über die Geschichte der Kirche, des Schlosses und der Stadt berichten.

In der Gruft stehen Särge der letzten Oldenburgisch-Delmenhorster Grafenfamilie, nämlich des Grafen Anton II.(1550–1619), seiner Ehefrau, der Gräfin Sibylla Elisabeth (1576–1630) sowie seiner Kinder, des Grafen Christian IX. (1612–1647) und der Gräfin Sibylla Maria (1608–1640). Graf Anton II. hat, nachdem ein erster Kirchbau 1538 in kriegerischer Auseinandersetzung zerstört worden war, von 1614 bis 1619 an dem heutigen Standort der Kirche ein neues Gotteshaus errichten lassen. Hier ließ er unter dem Altarraum eine Gruft bauen, die er für sich und seine Familie als Grablege vorsah. Dieser Raum ist im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verlegt worden und befindet sich heute wieder unter dem Chorraum der Kirche. An den Särgen lässt sich ablesen, wie das Leben der gräflichen Familie vom Christentum durchdrungen war. Außer mit den persönlichen und verschiedenen Familienwappen sind die Särge mit zahlreichen Bibelsprüchen versehen, so am Sarg der Sibylla Elisabeth der Psalm 73, 25–26 „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“

Für die Planung bitte ich um namentliche Anmeldung- am liebsten per E-Mail ( Uni.del@t-online.de) oder Telefon (04221-52747) bis zum 17.Juni 2018.

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Vortrag am 9.4.2018

Professor Dr.Heiner Fangerau spricht zu dem Thema:

„Altersgerechte Assistenzsysteme. Chancen und Probleme der Technisierung und Digitalisierung in der Medizin“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt

Der demografische Wandel und steigende Kosten im Gesundheitsbereich katalysieren seit einigen Jahren eine umfassende Technisierung der Medizin. Digitalisierung, mobile Daten und Teleanwendungen bieten in der Medizin ungeheure Potenziale für Diagnostik, Therapie, Prävention, Gesundheitsmanagement oder Pflege. Die Digitalisierung vereinfacht aber nicht nur Prozesse, sondern sie wirkt sich auch auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene modifizierend auf Menschenbilder, Mensch-Technik-Interkationen, menschliche Beziehungs- und Verantwortungsgefüge sowie die mit ihnen verbundenen moralischen Grundhaltungen aus. Der Vortrag geht dieser Spannung zwischen Chancen und Risiken auf den Grund und stellt Fragen nach der Möglichkeit der Integration dieser beiden Pole. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Vortrag dabei auf die Frage der Verantwortung von und für ältere Menschen und die Implikationen, die ein Verantwortungsdiskurs auf die Bewertung des Einsatzes von technischen Assistenzsystemen haben kann.

Aktuelles

Vortrag am 12.3.2018

Professor Dr. Hartmut Remmers spricht zu dem Thema:

„Pflegerische und medizinische Versorgung im ländlichen Raum durch digitale Assistenzsysteme“

Um 19:30Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die medizinische, pflegerische und soziale Versorgungsinfrastruktur sind im ländlichen Raum besonders deutlich zu spüren. Es ist dringlich geboten, Konzepte zu entwickeln und zu erproben, mit denen eine an den Bedürfnissen und Bedarfen vor allem der älteren Bevölkerung ausgerichtete tägliche Versorgung und Mobilität sichergestellt werden kann. Dieser Aufgabe stellt sich das Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0«, in dem auf digitalen Technologien basierende, generationsübergreifende und nachhaltige Lösungsansätze für den ländlichen Raum entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Den Ausgangspunkt zahlreicher Untersuchungen innerhalb des Projekts bildet die Fokussierung potenzieller NutzerInnen (z.B. Ältere, Pflegende). In unterschiedlichen Teilprojekten wird herausgearbeitet, welche Anforderungen aus Nutzersicht an die zu entwickelnden Lösungskonzepte bestehen (partizipatives Forschungsparadigma) und welche Chancen bzw. Herausforderungen daraus für den sozialen und technischen Entwicklungsprozess erwachsen. Einen hohen Stellenwert besitzt dabei die Bearbeitung und Bewertung ethischer Implikationen sowie datenschutzrechtlicher Anforderungen.

Modellregion ist die „Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland“. In Kooperation mit insgesamt 150 Partnern u.a. aus Medizin und Pflege, Behindertenhilfe, Lebensmittel- und Haushaltsgeräte-Branche, IT-Unternehmen, Mobilitätswirtschaft und Ehrenamt wird dieses Projekt maßgebend von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück getragen. Die Federführung liegt bei der »Gesundheitsregion EUREGIO e.V.«. Finanziert wird das für 5 Jahre geplante, auf ähnliche Regionen möglichst übertragbare Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Aktuelles

Vortrag am 12.2.2018

Professor Dr.-Ing. Josef Decker spricht zu dem  Thema:

„Logistik4.0 – Digitale Geschäftsmodelle verändern Wirtschaft und Gesellschaft“

Um 19:30 Uhr im Hanse Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat endgültig die Forschungslabore verlassen und wird zunehmend zu einem täglichen Begleiter im privaten wie auch im beruflichen und öffentlichen Umfeld. Unter den Begriffen Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0, Gesellschaft 4.0 sowie Logistik 4.0 wird dabei auf den disruptiven Charakter der neuen Entwicklungen hingewiesen und dabei häufig auch von einer vierten industriellen Revolution gesprochen.

Der Vortrag greift die aktuellen Diskussionen auf und beleuchtet sie in Ihrer Bedeutung für die Logistikwirtschaft aber auch die Gesamtgesellschaft. Es werden die Treiber der Entwicklungen identifiziert und beispielhaft Geschäftsmodelle diskutiert, die mit den neuen technischen Möglichkeiten realisierbar sind und umgesetzt werden, die aber auch bedeutsame Veränderungen in den Zukunftserwartungen und Lebensentwürfen der Akteure sowie der Kunden aufzeigen. Aus diesem Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Optionen und gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen werden Handlungsoptionen für die konkrete Gestaltung von zukunftsfähigen Prozessen für Wirtschaft und Gesellschaft abgeleitet.

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Vortrag am 11.12.2017

Frau Professor Susanne Boll- Westermann spricht zu dem Thema:

„Interaktion von Mensch und Technik im Zeitalter der Automatisierung“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Automatisierung macht große Fortschritte in vielen Bereichen unseres Lebens.Das prominenteste Beispiel ist das autonome Fahren. Auch in weiteren Bereichen wie in der Produktion, aber auch im Alltag wird sie viele Dinge ändern.Doch was bedeutet das für die Einzelnen? Denn auch wenn die Hoffnungen in die technische Möglichkeiten groß sind wird der Mensch eine wichtige Rolle spielen.Dieser Vortrag setzt einen technologiepositiven Akzent und zeigt Potentiale und Wege in der Zusammenarbeit von  Mensch und Maschine auf. Beispiel aus Forschung und Entwicklung aus dem Bereich automatisierten Fahrens, Produktion aber auch der Pflege zeigen welche Chancen und öglichkeiten sich für Mensch und Maschine als Team abzeichnen.

Die Referentin lehrt und forscht als Professorin für Medieninformatik und Multimedia-Systeme an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburgund ist Mitglied  im Vorstand des Oldenburger Instituts für Informatik ( OFFIS).

Aktuelles

Vortrag am 24.4.2017

Dr. Rainer Ballnus spricht zu dem Thema:

„Digitale Kompetenz statt Wisch und Klick:

Wie Bildung in einer Welt des digitalen Wandels gelingen kann“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Gefahren der Medien werden oft beschworen. Was lässt sich der periodisch auftretenden Panik entgegensetzen? In diesem Vortrag sollen Antworten auf die regelmäßig auftauchenden Angstzustände aus den medialen Abgründen gegeben werden.

Richtig ist, wenn Kinder und Jugendliche sich in den Medienwelten verlieren, wenn sie gar zu Tätern oder zu Opfern werden, dann ist schnelle Intervention erforderlich. Aber das Ziel pädagogischen Handelns sind Bildung und Erziehung, und das sind langfristige Prozesse, wofür es kluge Konzepte braucht. Und genau an dieser Stelle geschieht zurzeit Wundersames im föderalen Deutschland: Bund und Länder rufen gemeinsam zum digitalen Wandel in der Bildung aus. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) arbeiten seit 2016 zusammen an einer Strategie der Bildung in der digitalen Welt.

Es gewinnt den Eindruck, die Digitalisierung ist als Schwerpunktthema für das Lehren und Lernen in allen Bildungsbereichen und über alle Stufen und Formen schulischer Bildung hinweg, als nationale Aufgabe in den Köpfen angekommen. Bildung in einer Welt des digitalen Wandels kann nur gelingen kann, wenn sie von allen Beteiligten systematisch und in gemeinschaftlicher Anstrengung vorangetrieben wird.

Was muss passieren, wenn die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen von beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe wirksam werden sollen? Der Vortrag soll anregen, zu diskutieren, wie die Digitalisierung im schulischen Bereich dem Primat des Pädagogischen folgen und in pädagogische Konzepte eingegliedert werden kann, damit Medien und Mediatisierung tatsächlich und grundlegend helfen können, bildungspolitische Leitlinien umzusetzen.

 

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