Category Archives: Aktuelles

Aktuelles

12.4.2021 Online-Vortrag: Corona. Antworten auf eine kulturelle Herausforderung; Professor Dr. Jürgen Manemann

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts- Gesellschaft,

ich hoffe, dass Sie das letzte Jahr – zumindest körperlich – unbeschadet überstanden haben. Über die psychischen, sozialen und materiellen Spätfolgen wird noch zu sprechen sein. Die vielen, meist unangenehmen, Nachrichten dominieren unseren Alltag und das tägliche Leben verläuft eher in einer zähen Trägheit. Daher freue ich mich sehr, dass die Universitäts- Gesellschaft Ihnen endlich wieder einen Vortrag anbieten kann. Situationsgemäß wird es leider keine öffentliche Präsenzveranstaltung im Hanse- Wissenschaftskolleg sein, aber wir haben die Möglichkeit eines  „Online“- Vortrages geschaffen.

Hier klicken für komplette Einladung)

Procedere zur Teilnahme an dem Vortrag:

Kurz vor der Veranstaltung werden wir den Mitgliedern die Zugangsdaten für die ZOOM-Konferenz per Email zusenden. Um 19:20 Uhr wird der Zugang zu der Konferenz freigeschaltet. Bereits während des Vortrages haben sie über die CHAT-Funktion die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die am Ende beantwortet werden.

Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft, die bis jetzt lediglich über den Briefversand unsere Infos erhalten haben, werden diese Zugangsdaten nicht erhalten können. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn auch Sie die Möglichkeiten einer E- Mail- Adresse nutzen können. Lassen Sie es mich wissen und ich schicke Ihnen dann gerne die Zugangsdaten.

PS: auch Nichtmitglieder können einen Link beantragen, wenn sie uns ihre Email mitteilen an info@uni-delmenhorst.de

 

Aktuelles

Studentenwohnheim: Positionspapier der Universitäts-Gesellschaft vom 4. Feb. 2021

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster-Universitäts-Gesellschaft,

wie Sie eventuell schon aus der Presse erfahren haben, unterstützt die Universitäts- Gesellschaft die Ansiedlung eines Studentenwohnheims in Delmenhorst. Dies geschieht in Kooperation mit einem gemeinnützigen Bauträger ( dem Bauverein Delmenhorst). Für das Heim selbst ist eine studentische Selbstverwaltung vorgesehen. Als Standort ist ein Teil des ehemaligen Wolleparks geplant. Eine finanzielle Unterstützung seitens der Universitäts- Gesellschaft ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Form der Beteiligung wird in dem beigefügten Positionspapier ausführlich beschrieben.

Dieses Papier wird dem Oberbürgermeister, dem Rat der Stadt Delmenhorst und dann an die örtliche Presse weitergeleitet.

Ich freue mich , dass wir in dieser schwierigen Zeit der deutlich eingeschränkten Aktivitäten zumindest in diesem Bereich die Stadt Delmenhorst unterstützen können.

Wir melden uns wieder, sobald wir Ihnen Neues, insbesondere unsere Vorträge betreffend, mitteilen können.

Bleiben Sie bitte bis dahin gesund und freuen Sie sich mit mir auf eine baldige Besserung der Situation.

Mit freundlichen Grüßen

Hans- Christian Schröder

1.Vorsitzender

Positionspapier als PDF.

Aktuelles

Protokoll DUG MV 1.12.2020

20201201 Protokoll DUG MV 1.12.2020

Aktuelles

Zur Zeit keine Vorträge

Auf Grund der Corona Pandemie finden zur Zeit keine öffentlichen Vorträge statt.

Aktuelles

Rundschreiben der Delmenhorster Universitätsgesellschaft Dezember 2020

20201210 Rundschreiben DUG 2020

Aktuelles Veranstaltungen

Einladung zur Mitgliederversammlung am 1. Dezember 2020 um 19 Uhr Hotel Thomsen

Wichtig:

Wegen der augenblicklichen Pandemie-Situation ist die Anzahl der Teilnehmer auf 10 Personen begrenzt.
Eine Anmeldung (an: Email oder telefonisch) ist daher zwingend notwendig.
Sie werden dann eine Bestätigung bzw. Absage bekommen. Eine spontane Teilnahme ist daher leider ausgeschlossen. Auch auf den traditionellen Vortrag im Rahmen der Versammlung muss verzichtet werden. Selbst diese reduzierte Form der Mitgliederversammlung könnte noch kurzfristig abgesagt werden müssen

20201105 Einladung DUG MV Dez 20

20201105 Protokoll DUG MV 3.12.2019

Aktuelles

16.10.2020 Aktuelles Rundschreiben zu Corona

16.10.2020 Rundschreiben Corona 2020

Zur Zeit keine Vorträge.

Aktuelles

Vortrag am 9.3.2020

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer spricht zu dem Thema:

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Autoritärer Nationalradikalismus. Bedrohungen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie“

Um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

 

Die Rechtsentwicklung in dieser Gesellschaft ist unübersehbar. Dazu gehören die Einstellungen in der Bevölkerung zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Menschen werden allein aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit abgewertet, diskriminiert und auch mit Gewalt angegriffen.

Diese Entwicklung läuft schon sehr lange, bekommt seit einigen Jahren einen politischen Ort in Form des Autoritären Nationalradikalismus, der in Parlamenten vertreten ist und eine Bedrohung der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie darstellt.

Im Vortrag sollen die Ursachen erklärt werden durch das Zusammenwirken von ökonomischen, sozialen und politischen Faktoren.

Durch die aktuellen Entwicklungen wie in Thüringen hat dieses Thema rasant an Bedeutung zugenommen.

Welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben wir als Bürger und Wähler?

Ich würde mich freuen, wenn Sie dieses Problem mit Professor Heitmeyer diskutieren würden.

Professor Wilhelm Heitmeyer gründete 1996 an der Universität Bielefeld das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und leitete dieses bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden als Direktor 2013. Seitdem forscht er dort als Senior Research Professor.

Prof. Heitmeyer hat das Konzept und den Begriff der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit entwickelt und ab 2000 mit einer Forschungsgruppe untersucht. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bezeichnet die Abwertung und Diskriminierung von Menschen allein aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Angehörigkeit zu Gruppen – unabhängig vom individuellen Verhalten.

Link zur Universität Bielefeld: Prof. Heitmeyer

Link zur PDF-Datei: hier klicken

Aktuelles

Vortrag am 10.2.2020

Prof. Dr. Gordon Pipa spricht zu dem Thema:

Künstliche Intelligenz und Ethik in der Medizin“

Um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Durch die schnellere und weiter fortschreitende Ausbreitung der künstlichen Intelligenz wird unser tägliches Leben immer mehr beeinflusst. Dies betrifft auch das Gesundheitswesen und ruft bei etlichen Leuten Vorbehalte – insbesondere in Bezug auf die ethischen Fragestellungen – hervor. Andere versprechen sich eine bessere und zuverlässigere Diagnostik und Therapie. Fluch oder Segen?

 Mit dem Vortrag von Professor Pipa bieten wir Ihnen wieder differenzierte und gesicherte Informationen an, um sich selber ein Bild über den aktuellen Stand der Forschung und der bereits etablierten Methoden zu machen.

Der Vortrag wird einen Überblick über die Entwicklung Nutzung neuroinspirierter Technologien geben. Dabei wird ein Mix aus mehreren Projekten vorgestellt die das Potential dieser Technologien verdeutlicht und die Funktionsweise einfach erklärt. Die Projekte reichen von der Vorhersage von Grippewellen durch Nutzung von Twitter Daten, bis zur Crowd Medizin. Am Beispiel von einer neuen Generation von Computern, basierend auf der Nachbildung von Nervenzellen wird das Potential leistungsfähigere, schnellere, und intelligentere selbstlernende Informationsverarbeitende Systeme entwickeln zu können demonstriert. Abschließend wird die Nutzung von KI im Bezug auf Risiken und Potentiale am Beispiel des Autonomen Fahrens und der Notwendigkeit in kritischen Situation entscheiden zu müssen diskutiert. Die Zuhörer werden die Möglichkeit haben in eine faszinierende Welt der KI einzutauchen und zu verstehen welches Potential und welche Risiken mit der rasend schnell erscheinenden Entwicklung einhergehen.

Die Forschung der Arbeitsgruppe Neuroinformatik von Prof. Dr. Pipa fokussiert sich auf das Verstehen von neuronalen Prozessen der Informationsverarbeitung im Gehirn, mit dem Ziel von biologischen Systemen zu lernen leistungsfähigere, schnellere, und intelligentere selbstlernende Informationsverarbeitende Systeme entwickeln zu können. Thematisch entspricht die Neuroinformatik damit dem Themenfeld der neuroinspirierten Künstlichen Intelligenz und dem neuroinspiertierten Maschinellen Lernen.

In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Pipa ist dieser technische und naturwissenschaftliche Fokus zudem eng mit einem zweiten Fokus auf die gesellschaftlichen Aspekte, die sich aus der Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz ergeben, verzahnt. So konnten zum Beispiel die Arbeiten der Gruppe zu moralischen Verhalten von KI in autonomen Fahrzeugen, sowie zu der Notwendigkeit von erklärbarer künstlicher Intelligenz eine große Resonanz in der Wissenschaft und in der Gesellschaft erzeugen.

 

Link zur PDF-Datei:  Vortrag 10.2.2020

Aktuelles

Vortrag am 9.12.2019

Herr Professor Dr. Jörg Zimmermann spricht zu dem Thema:

„Das Tor zum Glück geht nach außen auf“ Logotherapeutische Ansätze

um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:oo Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Glück wird im Allgemeinen als emotional-kognitiver Zustand aufgefasst, der Resultat eines gelingenden und guten Lebens ist, in dem es an nichts Wesentlichem mangelt. Mit Glück assoziiert sind z. B. materieller Wohlstand und gesellschaftlicher Status, stabile soziale Beziehungen und eine feste Partnerschaft, aber auch spirituelle Aspekte wie Gegründetsein in einer religiösen Gemeinschaft und die Sicherheit gemeinsam tragender Werte und Weltanschauungen. Mit Max Scheler kann man ein „zuständliches Glücksgefühl“ oder ein „Gutfühl-Glück“ von einem wertebasiertem Glück unterscheiden. Ersteres ist von äußeren Reizen, Ereignissen und Genussempfindungen abhängig und kann im Extremfall auch durch zentral wirksame Substanzen wie Drogen und Alkohol herbeigeführt werden. Das „wertebasierte Glück“ ist Resultat eines sinnvollen Lebens bzw. einer bedeutungsvollen Existenz. Der Begründer der sogenannten „Logotherapie“, Viktor E. Frankl misst dem wertebasierten Glück die entscheidende Bedeutung zu. Für Frankl soll Glück gar nicht primär intendiert werden, es soll und darf kein Ziel sein, sondern das Ergebnis von sinnvollen Handlungen, Einstellungen und Werteverwirklichungen. Ein direktes Glückstreben hältFrankl für verfehlt und zitiert in diesem Sinne wiederholt Sören Kierkegaard: „Die Tür zum Glück geht nach außen auf – wer sie einzurennen versucht, der verschließt sie nur.“

Das direkte Anstreben von Lust als Versuch, glücklich zu werden, führt in die Irre und schlimmstenfalls in die Sucht. Frankl plädiert im Gegenteil dafür, die Aufgaben, die einem das Leben stellt und die ggf. mit Hilfe der existenzanalytischen Psychotherapie zu finden sind, anzunehmen und somit dafür zu sorgen, einen Grund für ein Glücksgefühl zu haben.  „Je mehr es dem Menschen um die Lust geht, umso mehr vergeht sie ihm auch schon. Je mehr er nach Glück jagt, umso mehr verjagt er es auch schon.“ (Viktor E. Frankl).

Der Logotherapie zufolge ist Glück eine Folge von Sinnerfüllung und paradoxerweise kann diese Sinnerfüllung sogar in der Akzeptanz von Leidenszuständen liegen, die einem das Leben auferlegt. So gesehen kann auch der „Homo patiens“ glücklich im Sinne von Frankl sein. Zusammengefasst ist Glück für die Logotherapie eine Nebenwirkung von Sinnerfüllung.

Professor Jörg Zimmermann ist als Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie,  Karl -Jaspers- Klinik, Bad Zwischenahn sowie in dem Departement für Psychologie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, tätig. Durch diese beiden Tätigkeiten sind Erkenntnisse aus Theorie und Praxis zu erwarten.

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