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Aktuelles

Kurzprotokoll der Jahreshauptversammlung am 31. Mai 2022

Nach einer längeren, Pandemie bedingten Pause konnte am Dienstag eine Mitgliederversammlung der Universitäts-Gesellschaft stattfinden. Besprochen wurde eine Unterstützung des Hanse-Wissenschaftskollegs für die 25-Jahr Jubiläumsfeier im nächsten Jahr. Geplant ist eine Tagung mit einer abschließenden öffentlichen Darstellung. Thema: „Stabilität der Energieversorgung in der Region“. Gerne würde man auch ein Pilotprojekt angehen: die Wiedervernässung eines der Delmenhorster Moore mit wissenschaftlicher Unterstützung. Die Idee war aus einem der Vorträge der DUG zu diesem Thema entstanden. Leider konnten die Vorträge wegen der Pandemie nur noch Online durchgeführt werden. Es besteht aber die Hoffnung, bald wieder Präsenzvorträge anbieten zu können um somit dem Motto: „Wissenschaft nahe gebracht“ gerecht zu werden.

Pläne für die Errichtung eines Studentenwohnheims – mit Unterstützung der DUG – am Wollepark liegen der Stadt nun schon 2 Jahre vor. Kritik wurde an der schlepp-enden Umsetzung geübt, obwohl mit dem Bauverein sogar schon ein Bauträger bereit steht.

Bei den Neuwahlen wurde der alte Vorstand bestätigt. Für das leider verstorbene Beiratsmitglied Friedrich Hübner kommt Dr. Carsten Jöhnk neu dazu.

Vorstand DUG:
1. Vorsitzender: Dr. Hans - Christian Schröder
2. Vorsitzender: Dr. Rainer Ochmann
Kassenwart:       Hermann Mödden
Schriftführerin:  Elke Schaffarzyk
Beirat:           Ursula Reimers
                  Dr. Christian Glaß
                  Dr. Michael Adam
                  Dr. Carsten Jöhnk

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch einen interessanten Vortrag 
von Dr. Carsten Jöhnk 
über die Geschichte des Delmenhorster Rathaus‘ und der Markthalle.

HCS 1.6.2022

JHV vom 31. Mai 2022 als PDF

Aktuelles

Mitgliederversammlung am 31.Mai 2022 um 19:30 Uhr

Hiermit lade ich Sie – auch im Namen des Vorstandes – zu unserer

Mitgliederversammlung am 31.Mai 2022 um 19:30 Uhr

in der Turbinenhalle, Nordwolle Delmenhorst  (Am Turbinenhaus 10 – 12; 27749 Delmenhorst) ganz herzlich ein.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird Dr. Carsten Jöhnk (Leiter des Industriemuseums) einen Vortrag über historische Gebäude in Delmenhorst halten, mit einem Schwerpunkt auf die 100-jährige Markthalle.

Die für den Dezember letzten Jahres vorgesehene Mitgliederversammlung musste wegen der damaligen Pandemiebedingungen abgesagt werden. Durch diese Verschiebung wird sich die jetzige Versammlung auf die Berichtsjahre 2020 und 2021 beziehen.
Es werden die dann geltenden Hygieneregeln eingehalten. Die Größe der Turbinenhalle bietet ausreichend Platz und so sind auch Gäste willkommen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Protokollführung
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Diskussion und Verabschiedung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
vom 1. Dezember 2020 (bereits im Dezember 2021 zugesandt)
6. Kassenbericht
7. Kassenprüfbericht
8. Bericht des Vorstandes
9. Aussprache zu den Berichten
10.Entlastung des Vorstandes
11. Neuwahl des Vorstandes
12.Anträge
13.Verschiedenes
14.Schlusswort

Ein Hinweis für die Neuwahlen: Leider ist unser Vorstandsmitglied Herr Friedrich Hübner unerwartet verstorben. Als Nachfolger schlagen wir Dr. Carsten Jöhnk vor.
Die weiteren Vorstandsmitglieder haben sich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt.
Ich freue mich auf einen abwechslungsreichen und informativen Abend mit Ihnen!

Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1.Vorsitzender)

Hier klicken für: Einladung DUG MV zum 31.Mai 2022

Aktuelles Vorträge

Online-VORTRAG am Montag, dem11. April 2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte, im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie ein zu einem

Online-VORTRAG

am Montag, dem 11.4.2022 um 19:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg

Wegen der aktuellen Pandemielage lässt das Hanse-Wissenschaftskolleg zurzeit noch keine Zuhörer bei seinen Veranstaltungen zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diesen Vortrag ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot zur Teilnahme unter hanse-ias.de/digital
Später wird der Vortrag auch in der Mediathek abrufbar sein.

Es referiert
Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Bremen
zum Thema
Alles geklaut? Das koloniale Erbe in deutschen Museen

Die aktuelle Weltlage verlangt von uns gegenwärtig viel an Neuorientierungen, Umdenken und ein Loslassen liebgewonnener Gewohnheiten. Trotz Krieg, Pandemie und Klimawandel lohnt sich ein Innehalten und den Blick auf andere, nicht minder interessante Themen zu werfen.
Eine Debatte um unsere koloniale Vergangenheit zieht sich zurzeit durch alle deutschen Museen und ihre Ausstellungsstücke.
Viele Objekte sind wahrscheinlich Raubkunst. Die bekanntesten sind die „Benin- Bronzen“. Aber auch andere, weniger spektakuläre Gegenstände stehen zur Disposition. Wurden sie freiwillig veräußert oder gestohlen? Wird ein Kauf heute anders bewertet, und wenn ja, was folgt daraus? Die Museen stehen vor der Herkulesaufgabe zu klären, wie ihre Sammlungen erworben wurden.
Der Umgang mit unserer eigenen, „hässlichen“ Geschichte der Eroberungen sollte offengelegt und intensiviert werden, um auch eine Dekolonialisierung in unseren Einstellungen und in unseren Köpfen zu bewirken.
Die Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft möchte sich diesem komplexen Thema in einem Gespräch mit Frau Prof. Wiebke Ahrndt annähern.

Frau Prof. Ahrndt ist seit 2002 Direktorin des Übersee-Museums Bremen und seit 2006 Honorarprofessorin an der Universität Bremen. Sie leitet die Arbeitsgruppen „Umgang mit menschlichen Überresten in deutschen Museen und Sammlungen“ sowie „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“. Sie ist im Beirat verschiedener Museen vertreten und Vorsitzende der Museumskommission der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin.
Zudem ist sie Mitglied in etlichen weiteren Stiftungsräten und Arbeitskreisen, die sich mit dem wissenschaftlichen Hintergrund von Museen beschäftigen.
Wir können Ihnen also wieder eine hochrangige Referentin zu einem nachdenkenswerten Thema bieten und würden uns freuen, wenn Sie und Ihre Freunde und Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.
Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.
Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

Einladung-Ahrndt-als PDF

Aktuelles

Online-VORTRAG am Montag, dem14.3.2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte,

im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie ein zu einem

 Online-VORTRAG

am Montag, dem14.3.2022 um 19:30 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg.

Die aktuelle Lage der Pandemie lässt zurzeit noch keine Veranstaltungen mit Zuhörern im Hanse-Wissenschaftskolleg zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diese Veranstaltung ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot zur Teilnahme unter Hanse-ias.de/digital. Anschließend ist der Vortrag auch in der Mediathek abrufbar. Falls sich die Bedingungen bis dahin verändern, werden wir Sie kurzfristig informieren.

Es referiert Johannes Hillje zum Thema

Corona-Proteste –  Grenzgang zwischen legitimen und illegitimen Protesten 

Seit Wochen finden nicht nur in Delmenhorst, sondern auch an vielen anderen Orten in Deutschland Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen statt.

Die Protestierenden bezeichnen sich dabei selbst als „Spaziergänger“, nicht immer bleiben die Proteste jedoch friedlich und bewegen sich im Rahmen der Gesetze, wie der Begriff suggeriert. Mancherorts gehören extremistische Gruppierungen zu den Organisatoren und versuchen über die Proteste Anschluss in der bürgerlichen Mitte zu finden. Informationen über diese Vorgehensweisen sind nicht leicht zu erhalten und können oft nur schwer verstanden und interpretiert werden.

Mit dem Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje konnten wir einen Referenten gewinnen, der in seinem Vortrag u.a. auf Kommunikations- und Mobilisierungsstrategien der Corona-Protestszene und den medialen Umgang damit eingehen wird.

Johannes Hillje hat in Mainz und London Politikwissenschaft und Publizistik studiert, anschließend bei ZDF heute und der Nordwestzeitung gearbeitet sowie im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen in New York. Bei der Europawahl 2014 war er Wahlkampfmanager und wurde dann „Policy Fellow“ in der Denkfabrik „Das Progressive Zentrum“. Er unterstützt jetzt als selbstständiger Berater Institutionen, Parteien, Politiker und Verbände bei der Umsetzung von Politikideen in handlungsorientierte Praxisempfehlungen.

Der Referent wird somit ein sehr neues und aktuelles Thema, welches verständlicherweise noch nicht durch längere Studien bearbeitet werden konnte, aus der praktischen und aus der akademischen Sicht beleuchten.

Wir freuen uns, wenn Sie und Ihre Freunde und Ihre Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.

Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.

Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

 

 

Aktuelles

Online-VORTRAG am Montag, dem14.2.2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte,

im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich

Sie ein zu einem           Online-VORTRAG

am Montag, dem14.2.2022 um 19:30 Uhr in

Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg

 Die aktuelle Lage der Pandemie lässt zurzeit noch keine Veranstaltungen mit Zuhörern im Hanse-Wissenschaftskolleg zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diese Veranstaltung ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot jetzt unter

Vortrag Prof.Joosten auf Youtube

Es referiert   Professor Dr. Dr. hc Hans Joosten, Greifswald

 Zum Thema  Klima, Wasser, Moore – Skizzen zu einem neuen Umgang mit Moorland

 Zu dem Vortrag:

„Obwohl Moore weltweit mehr Kohlenstoff enthalten als alle Waldbiomasse zusammen, wurde ihre Bedeutung lange übersehen. Die vorwiegend für die Land- und Forstwirtschaft entwässerten Moore emittieren über zwei Gigatonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, womit 0,3% der Landfläche der Erde verantwortlich ist für eine disproportionale 5% der anthropogenen Treibhausgas-Emissionen.

Weltweit möglich noch wichtiger ist die Moorsackung: Während aufgrund der Erderwärmung der Meeresspiegel ansteigt, werden durch entwässerungsbasierte Nutzung die Moore buchstäblich heruntergewirtschaftet und verlieren – je nach Klima und Nutzung – zwischen einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern Höhe pro Jahr. Weltweit können wir dadurch in den kommenden Jahrzehnten 10 – 20 Millionen Hektaren an produktivem Landes durch unkontrollierte Flutung verlieren.

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen müssen alle noch natürliche Moore nass bleiben, die entwässerte wiedervernässt werden und soll Nutzung nur unter nassen Bedingungen stattfinden.

Die höchste Priorität und die größten Herausforderungen bei der Wiedervernässung liegen bei den landwirtschaftlich genutzten Mooren. Bis jetzt wurden diese bei der Wiedervernässung meist aus der Produktion genommen, aber das werden wir uns – weltweit und auch in Deutschland– nicht mehr umfassend leisten können. Dringend müssen nasse Produktionsverfahren („Paludikulturen“) entwickelt und umgesetzt werden, die die Umweltschäden herkömmlicher Moornutzung vermeiden und es gleichzeitig erlauben, Moore produktiv zu nutzen.

Die Vorteile einer nassen Nutzung von Mooren sind volkswirtschaftlich so groß, dass man sich fragt, warum solche „Paludikultur“ nicht schnell und flächendeckend umgesetzt wird. Paludikultur kämpft aber gegen das historische Erbe von 10.000 Jahre „trockener“ Landwirtschaft. Paludikultur beinhaltet meist eine Neukonzeption der ganzen Produktionskette: von Ausbildung, Gewächsauswahl, Technik, Infrastruktur und Logistik, Produkten, Förderung, Forschung bis hin zu integrativen Wertschöpfungskonzepten. Als Übergangsstrategie zur vollständigen Umsetzung von Paludikultur, können Zahlungen für Ökosystemdienstleistungen, vor allem Kohlenstoffzertifikaten, dienen.

Moor muss nass: Fürs Moor, fürs Land, fürs Klima, für immer!“

Prof. Hans Joosten ist niederländischer Biologe und kam nach verschiedenen beruflichen Stationen 1996 an die Universität Greifswald. Seine Forschungen – viele in Osteuropa und Afrika – über Bodenbewirtschaftung, Landschaftsökologie und Naturschutz verschafftem ihm ein internationales Renommee mit zum Beispiel der Beteiligung an der Klimakonvention der UN und als Co-Autor im Weltklimarat.

Bis 2021 war er in Greifswald Professor für Moorkunde und Paläoökologie. Er prägte den Begriff der „Paludikultur“ Von seinen diversen Auszeichnungen möchte ich hier nur den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ (2013) und den „Deutschen Umweltpreis“ (2021) erwähnen.

Wir können Ihnen also wieder einen hochrangigen Referenten zu einem aktuellen Thema bieten und würden uns freuen, wenn Sie und Ihre Freunde und Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.

Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Hans- Christian Schröder

(1.Vorsitzender)

20220214 Einladung Joosten Januar 22

Aktuelles

Jahresbrief vom 15.12.2021

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts- Gesellschaft,

leider hatte die Pandemie – entgegen aller Wünsche und Hoffnungen – uns auch in diesem Jahr noch fest im Griff.
Wir gewöhnen uns immer mehr an sich ständig ändernde Bedingungen und Vorschriften und die daraus resultierende Notwendigkeit einer Umplanung. Bedauerlich sind dabei auch die im Vorfeld gemachten frustranen Bemühungen. Aber man kann es auch positiv sehen: eingefahrene Wege und Denkweisen müssen überprüft werden, müssen neu gedacht werden. Ist vieles, was wir bisher gemacht haben, wirklich sinnvoll für uns, für unsere Kinder, für eine erstrebenswerte Zukunft?

Mit immerhin noch zwei, statt der üblichen vier Vorträge haben wir versucht, einige der geänderten Bedingungen von der wissenschaftlichen Seite her zu beleuchten.

Im April sprach Prof. Jürgen Manemann (Hannover) über „Corona. Antworten auf eine kulturelle Herausforderung“ und vertrat die Ansicht, dass die „Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft davon abhängt, ob es gelingt, eine Haltung und Ethik des Zusammenlebens zu entwickeln, die in der Empfindlichkeit für die spezifischen Verwundbarkeiten anderer gründet“. Davon scheinen wir zurzeit aber noch weit entfernt.

Sind die getroffenen politischen Entscheidungen rechtlich haltbar? Hat sich die Exekutive nicht über unser Grundgesetz hinweggesetzt und damit unsere Demokratie gefährdet? Mit diesem Thema hatte sich Dr. Gössner (Bremen) im Dezember auseinandergesetzt.

Beide Veranstaltungen fanden online statt und es hatten sich viele interessierte Hörer zugeschaltet.

Durch die neue Übertragungstechnik konnten auch Gäste von außerhalb gewonnen werden, aber einige von unseren Stammzuhörern waren leider nicht dabei. Ein Vortrag vor einem „echten“ Publikum ist mit Abstand interessanter und einprägsamer und wir werden hoffentlich im nächsten Jahr wieder darauf zurückgreifen können.

Mit großem Bedauern haben wir das plötzliche Ableben unseres langjährigen Vorstands- und Gründungmitglieds Friedrich Hübner zur Kenntnis nehmen müssen. Er wir uns mit seiner klugen Expertise und seiner Menschlichkeit sehr fehlen.

Als Universitäts-Gesellschaft unterstützen wir weiterhin die Errichtung eines Studentenwohnheims am Wollepark. Die Gespräche laufen weiter und wir hoffen auf baldige Entscheidungen, um so auch junge Leute in unsere Stadt holen zu können.

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des HWKs planen wir die Förderung eines neuen Projekts am HWK, wahrscheinlich aus dem Bereich erneuerbare Energien. Neue Formate werden eventuell für die zukünftigen Vorträge nötig sein. Darüber ist der Vorstand im Gespräch.

Die jährliche Mitgliederversammlung konnte im Dezember leider nicht verantwortungsvoll durchgeführt werden und wir planen sie für das Frühjahr2022 ein. Dann muss auch der Vorstand neu gewählt werden, der bis dahin im Amt bleibt und seine Funktionen weiter ausübt.

Bleibt mir noch der Ausblick auf 2022: Geplant ist ein Vortag über Moore und Umweltschutz und ein Gespräch über Beutekunst und koloniale Ausbeutung. Ich hoffe, dann eine „Hybrid“- Veranstaltung anbieten zu können.

Für die nächste Zeit wünsche ich Ihnen nicht nur körperliche, sondern auch seelische und soziale Stabilität.

Bleiben Sie gesund!

Ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2022!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Christian Schröder

Link zum Jahresbrief DUG 2021

Aktuelles

Online – Vortrag am Montag, dem 13. Dezember 2021 – jetzt Online abrufbar

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte, im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem online Vortrag ein.

Vortrag am Montag, dem 13. Dezember 2021, 19:30 Uhr,

Durch die Bedingungen der Corona-Verordnung  wurde die Veranstaltung nur online übertragen.

Link zur HWK Mediathek

Es referiert

Dr.Rolf Gössner

zum Thema
Grundrechte und Demokratie in Zeiten von Corona

Gedanken und Thesen zum Ausnahmezustand, zu „neuer Normalität“ und den Folgen.
Nach einer fast zweijährigen Unterbrechung freuen wir uns, Ihnen wieder eine „Live“ -Veranstaltung mit einem namhaften Referenten bieten zu können.
Er wird sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen, ob die damals getroffenen Maßnahmen mit unseren Grundrechten kompatibel waren und sind.
Sich an bestimmte Regeln zu halten, um seine Mitmenschen und sich selbst so gut wie möglich zu schützen, ist angesichts der Corona-Pandemie und ihrer Gefahren absolut sinnvoll – wenn damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt, das krank gesparte Gesundheitswesen vor Überlastung bewahrt und das Leben besonders gefährdeter Personen geschützt werden kann. Insoweit scheinen Bundes- und Landesregierungen (und eine recht disziplinierte Bevölkerung) zwar vieles richtig gemacht zu haben – aber leider auch allzu vieles falsch, nachlässig und willkürlich.
Deshalb müssen rigorose Corona-Abwehrmaßnahmen und autoritäre Verordnungen immer wieder kritisch hinterfragt, auf ihre demokratische Legitimität sowie auf Verhältnis- und Verfassungsmäßigkeit überprüft werden; zumal die einschneidenden, unser aller Leben stark durchdringenden Grundrechtseingriffe im Lockdown-Modus und auch manche spätere Maßregel unstreitig auf Basis einer ungesicherten wissenschaftlichen Datenlage, ohne parlamentarische Beteiligung und teils mit widersprüchlichen Begründungen verhängt worden sind.
Angesichts dieser und anderer Mängel und Probleme versucht Rolf Gössner demokratische, bürgerrechtliche und rechtsstaatliche Orientierung zu bieten für eine offene, kritische und kontroverse Debatte, wie sie gerade auch in Zeiten großer Unsicherheit und Gefahren dringend geboten ist.
Referent:
Dr. Rolf Gössner ist Jurist und Publizist. Er ist seit 2007 Stellvertretender Richter am Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen, Kuratoriumsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte (Berlin) und Mitherausgeber des „Grundrechte-Reports. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland“. Er war bis 2020 vier Jahrzehnte lang als Rechtsanwalt tätig. Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hans-Litten-Preis 2020 der Vereinigung Demokratischer Jurist:innen (VDJ). Autor zahlreicher Sachbücher zum Themenspektrum Innere Sicherheit, Bürgerrechte, Demokratie und Rechtsstaat. Ende 2020 erschien seine Broschüre: „Menschenrechte und Demokratie im Ausnahmezustand. Gedanken und Thesen zum Corona-Lockdown, zu ‚neuer Normalität’ und den Folgen“, hrg. v. d. VDJ, Ossietzky Verlag, Dähre 2020.

Die Veranstaltung ist natürlich wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.
Ich freue mich auf Ihre Online-Teilnahme!
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Hans-Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

Aktuelles Veranstaltungen

Abgesagt: Mitgliederversammlung am 7. Dezember 2021

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft

Leider hat sich die Pandemielage in den letzten Tagen rapide verschlechtert und es sind verschärfte Regeln mit Kontaktbeschränkungen erlassen worden.

So wäre jetzt wahrscheinlich eine 2G-plus Regel für die Mitgliederversammlung anzuwenden.

Dies ist in meinen Augen zwar nicht gerechtfertigt, sollte aber trotzdem eingehalten werden.

Da keine dringenden Entscheidungen zu treffen sind, möchte ich die Mitgliederversammlung auf das nächste Jahr verschieben. Sobald die Situation entspannter und vor allem etwas längerfristig übersichtlich zu sein scheint, werde ich mich mit einem neuen Terminvorschlag melden.

In den nächsten Tagen werde ich Ihnen einen ausführlicheren Bericht über die Aktivitäten dieses Jahres zukommen lassen.

Bleiben Sie bis dahin bitte negativ und gelassen.

Hans- Christian Schröder

Lenaustr. 45
27753 Delmenhorst
Tel.: 04221 – 52747
E-Mail: Dr.HCSchroeder@t-online.de

 

20201201 Protokoll DUG MV 1.12.2020

20211106 Einladung DUG MV 7.12.2021

Aktuelles

12.4.2021 Online-Vortrag: Corona. Antworten auf eine kulturelle Herausforderung; Professor Dr. Jürgen Manemann

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts- Gesellschaft,

ich hoffe, dass Sie das letzte Jahr – zumindest körperlich – unbeschadet überstanden haben. Über die psychischen, sozialen und materiellen Spätfolgen wird noch zu sprechen sein. Die vielen, meist unangenehmen, Nachrichten dominieren unseren Alltag und das tägliche Leben verläuft eher in einer zähen Trägheit. Daher freue ich mich sehr, dass die Universitäts- Gesellschaft Ihnen endlich wieder einen Vortrag anbieten kann. Situationsgemäß wird es leider keine öffentliche Präsenzveranstaltung im Hanse- Wissenschaftskolleg sein, aber wir haben die Möglichkeit eines  „Online“- Vortrages geschaffen.

Hier klicken für komplette Einladung)

Procedere zur Teilnahme an dem Vortrag:

Kurz vor der Veranstaltung werden wir den Mitgliedern die Zugangsdaten für die ZOOM-Konferenz per Email zusenden. Um 19:20 Uhr wird der Zugang zu der Konferenz freigeschaltet. Bereits während des Vortrages haben sie über die CHAT-Funktion die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die am Ende beantwortet werden.

Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft, die bis jetzt lediglich über den Briefversand unsere Infos erhalten haben, werden diese Zugangsdaten nicht erhalten können. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn auch Sie die Möglichkeiten einer E- Mail- Adresse nutzen können. Lassen Sie es mich wissen und ich schicke Ihnen dann gerne die Zugangsdaten.

PS: auch Nichtmitglieder können einen Link beantragen, wenn sie uns ihre Email mitteilen an info@uni-delmenhorst.de

 

Aktuelles

Studentenwohnheim: Positionspapier der Universitäts-Gesellschaft vom 4. Feb. 2021

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster-Universitäts-Gesellschaft,

wie Sie eventuell schon aus der Presse erfahren haben, unterstützt die Universitäts- Gesellschaft die Ansiedlung eines Studentenwohnheims in Delmenhorst. Dies geschieht in Kooperation mit einem gemeinnützigen Bauträger ( dem Bauverein Delmenhorst). Für das Heim selbst ist eine studentische Selbstverwaltung vorgesehen. Als Standort ist ein Teil des ehemaligen Wolleparks geplant. Eine finanzielle Unterstützung seitens der Universitäts- Gesellschaft ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Form der Beteiligung wird in dem beigefügten Positionspapier ausführlich beschrieben.

Dieses Papier wird dem Oberbürgermeister, dem Rat der Stadt Delmenhorst und dann an die örtliche Presse weitergeleitet.

Ich freue mich , dass wir in dieser schwierigen Zeit der deutlich eingeschränkten Aktivitäten zumindest in diesem Bereich die Stadt Delmenhorst unterstützen können.

Wir melden uns wieder, sobald wir Ihnen Neues, insbesondere unsere Vorträge betreffend, mitteilen können.

Bleiben Sie bitte bis dahin gesund und freuen Sie sich mit mir auf eine baldige Besserung der Situation.

Mit freundlichen Grüßen

Hans- Christian Schröder

1.Vorsitzender

Positionspapier als PDF.

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