Author Archives: Wolf-Dietrich Langhof

Zur Zeit keine Vorträge

Auf Grund der Corona Virus Erkrankungen finden zur Zeit keine öffentlichen Vorträge statt.

Vortrag am 9.3.2020

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer spricht zu dem Thema:

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Autoritärer Nationalradikalismus. Bedrohungen der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie“

Um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

 

Die Rechtsentwicklung in dieser Gesellschaft ist unübersehbar. Dazu gehören die Einstellungen in der Bevölkerung zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Menschen werden allein aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit abgewertet, diskriminiert und auch mit Gewalt angegriffen.

Diese Entwicklung läuft schon sehr lange, bekommt seit einigen Jahren einen politischen Ort in Form des Autoritären Nationalradikalismus, der in Parlamenten vertreten ist und eine Bedrohung der offenen Gesellschaft und der liberalen Demokratie darstellt.

Im Vortrag sollen die Ursachen erklärt werden durch das Zusammenwirken von ökonomischen, sozialen und politischen Faktoren.

Durch die aktuellen Entwicklungen wie in Thüringen hat dieses Thema rasant an Bedeutung zugenommen.

Welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben wir als Bürger und Wähler?

Ich würde mich freuen, wenn Sie dieses Problem mit Professor Heitmeyer diskutieren würden.

Professor Wilhelm Heitmeyer gründete 1996 an der Universität Bielefeld das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und leitete dieses bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden als Direktor 2013. Seitdem forscht er dort als Senior Research Professor.

Prof. Heitmeyer hat das Konzept und den Begriff der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit entwickelt und ab 2000 mit einer Forschungsgruppe untersucht. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bezeichnet die Abwertung und Diskriminierung von Menschen allein aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Angehörigkeit zu Gruppen – unabhängig vom individuellen Verhalten.

Link zur Universität Bielefeld: Prof. Heitmeyer

Link zur PDF-Datei: hier klicken

Vortrag am 10.2.2020

Prof. Dr. Gordon Pipa spricht zu dem Thema:

Künstliche Intelligenz und Ethik in der Medizin“

Um 19:30 im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Durch die schnellere und weiter fortschreitende Ausbreitung der künstlichen Intelligenz wird unser tägliches Leben immer mehr beeinflusst. Dies betrifft auch das Gesundheitswesen und ruft bei etlichen Leuten Vorbehalte – insbesondere in Bezug auf die ethischen Fragestellungen – hervor. Andere versprechen sich eine bessere und zuverlässigere Diagnostik und Therapie. Fluch oder Segen?

 Mit dem Vortrag von Professor Pipa bieten wir Ihnen wieder differenzierte und gesicherte Informationen an, um sich selber ein Bild über den aktuellen Stand der Forschung und der bereits etablierten Methoden zu machen.

Der Vortrag wird einen Überblick über die Entwicklung Nutzung neuroinspirierter Technologien geben. Dabei wird ein Mix aus mehreren Projekten vorgestellt die das Potential dieser Technologien verdeutlicht und die Funktionsweise einfach erklärt. Die Projekte reichen von der Vorhersage von Grippewellen durch Nutzung von Twitter Daten, bis zur Crowd Medizin. Am Beispiel von einer neuen Generation von Computern, basierend auf der Nachbildung von Nervenzellen wird das Potential leistungsfähigere, schnellere, und intelligentere selbstlernende Informationsverarbeitende Systeme entwickeln zu können demonstriert. Abschließend wird die Nutzung von KI im Bezug auf Risiken und Potentiale am Beispiel des Autonomen Fahrens und der Notwendigkeit in kritischen Situation entscheiden zu müssen diskutiert. Die Zuhörer werden die Möglichkeit haben in eine faszinierende Welt der KI einzutauchen und zu verstehen welches Potential und welche Risiken mit der rasend schnell erscheinenden Entwicklung einhergehen.

Die Forschung der Arbeitsgruppe Neuroinformatik von Prof. Dr. Pipa fokussiert sich auf das Verstehen von neuronalen Prozessen der Informationsverarbeitung im Gehirn, mit dem Ziel von biologischen Systemen zu lernen leistungsfähigere, schnellere, und intelligentere selbstlernende Informationsverarbeitende Systeme entwickeln zu können. Thematisch entspricht die Neuroinformatik damit dem Themenfeld der neuroinspirierten Künstlichen Intelligenz und dem neuroinspiertierten Maschinellen Lernen.

In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Pipa ist dieser technische und naturwissenschaftliche Fokus zudem eng mit einem zweiten Fokus auf die gesellschaftlichen Aspekte, die sich aus der Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz ergeben, verzahnt. So konnten zum Beispiel die Arbeiten der Gruppe zu moralischen Verhalten von KI in autonomen Fahrzeugen, sowie zu der Notwendigkeit von erklärbarer künstlicher Intelligenz eine große Resonanz in der Wissenschaft und in der Gesellschaft erzeugen.

 

Link zur PDF-Datei:  Vortrag 10.2.2020

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